Der Kieselstein im Schuh

Manchmal drückt einfach etwas, stört im Alltag oder schmerzt beim Weiterkommen. Gerade Erwachsene neigen dazu, sich mit Kleinigkeiten nicht aufzuhalten und im Schnelltempo weiterzugehen. Dennoch sticht so ein Kieselstein stetig und birgt das Potential, längerfristig zu schmerzenden Wunden zu führen. Kieselsteine wie Unsicherheiten, schlechte Angewohnheiten, Ängste und andere Anliegen sollten dann aus dem Schuh entfernt werden, bevor sie zu Verletzungen führen. Wir finden heraus, wie der Stein in deinen Schuh geraten ist und entfernen ihn, bevor er dich ernsthaft verletzt.

Manche Menschen sammeln im Laufe der Zeit ein ganzes Kieswerk in den Schuhen an. Man meint, sich daran zu gewöhnen und merkt erst zu spät, dass so kein Vorwärtskommen mehr ist. Und manchmal führt kein Weg daran vorbei, sich neue Schuhe zu besorgen, in denen das Gehen wieder komfortabel ist. Welchen Weg du auch wählst: wir finden die passenden Schuhe dazu!

Der Felsbrocken im Weg

Manchmal geht es einfach nicht weiter. Der Berg ist zu hoch, für den Aufstieg fehlt dir die Kraft. Depressionen, Erschöpfungszustände, schwere Schicksale fühlen sich oft an, wie der grosse Felsbrocken, der mitten im eigenen Weg liegt. Du fühlst dich blockiert, ausgebremst und kommst von selbst nicht weiter. Zusammen erklimmen wir den Fels, betrachten die Welt aus einer anderen Perspektive und finden so den Weg, den Brocken zu überwinden.

Vielleicht hast du aber auch gerade deinen Fels in der Brandung verloren. Der beständige, kraftvolle Felsbrocken, an den du anlehnen und dich an ihm festhalten konntest. Die Trauer beim Verlust eines geliebten Menschen fühlt sich lähmend und schwer an und die Sicht nach vorne ist blockiert. Solche Felsbrocken auf dem Herzen benötigen Zeit und liebevolle Aufmerksamkeit, um sich dann in neue Stärke und Lebenskraft zu verwandeln.

Vielleicht aber ist dein Felsbrocken im Weg auch ein Findling? Ein Findling, weil du durch eine Adoption deine eigenen Wurzeln nicht kennst? Vielleicht fühlst du dich wie ein abgebrochenes Stück eines hohen Berges, das alleine seinen Weg gesucht hat. Das Thema Adoption ist weder für das adoptierte Kind, noch für die Adoptiveltern ein einfacher Weg. Meine eigene Erfahrung als Adoptivkind kann dir bei diesem Anliegen ganz neue Sichtweisen auf dich und deine Herkunft ermöglichen.

Die Steinmauer – Schutz oder Hindernis?

Rund um dich herum hast du einen Schutzwall gebildet. Dicke, schwere Steine, die keinen Blick auf dich werfen lassen. Dahinter fühlst du dich geschützt, aber einsam. Verletzungen, die im Laufe des Lebens eingesteckt werden mussten, können zu solchen Mauern führen. Dahinter verbirgt sich Einsamkeit, Angst und Trauer. Lass uns herausfinden, was dazu geführt hat, als du Stein um Stein um dich herum aufgeschichtet hast. Lass uns gemeinsam erleben, wie sich ein Sichtfenster in deiner Mauer anfühlen könnte. Begib dich mit mir auf das Abenteuer, aus deinen Steinen für dein Leben einen Palast zu bauen!

Vielleicht blockiert die Steinmauer deinen Weg und hindert dich daran, vorwärts zu kommen. Und dir fällt beim Betrachten der einzelnen Steine deiner Mauer auf, dass viele Fossilien eingebaut sind. Fossilien, die du schon lange ohne darüber nachzudenken mit dir herumträgst. Schädliche Glaubenssätze, schlechte Angewohnheiten oder tief eingegrabene Gefühle können Teil deiner Mauer sein. Zusammen tragen wir Stein um Stein ab, um den Weg für dich wieder frei zu machen.

Vielleicht stehst du aber auch vor einem Trümmerhaufen. Ein liebgewordenes, vertrautes Gebilde ist zusammengebrochen und hinterlässt dich mit leeren Händen. Vielleicht hast du gerade eine Stelle verloren, stehst vor dem Aus deiner langjährigen Beziehung oder deine lang aufgebaute Selbständigkeit ist zusammengebrochen. Zusammen finden wir neue Steine, aus denen du dein Haus bauen kannst.

Kümmern wir uns um die Steine, die das Leben dir oder deinem Kind in den Weg gelegt hat

Stein um Stein. Aneinanderreihen, um deinen neuen Weg zu bauen. Aufeinanderstapeln, um einen Aussichtsturm zu bauen. Abtragen, um Mauern einzureissen.

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